Freitag, 1. Mai 2009

Wer hat gesagt...

...hier wäre Schluss?

Nur wegen Köln-Langeweile, Twitter und generell großzügig generischer Lebensunlustigkeiten?

Nein. Ich bin noch hier, du nicht, du rauchst bestimmt auch weniger als ich und darum schaffst du es auch nicht, all das Aufregende zu sehen, was mein Handtuch so bietet.

Ist mir aber grad mal egal, ich hab Kalk überlebt, brauch dafür kein Hashtag, keine Perspektive und zum Kotzen nicht mal eine Toilettenschüssel.

Mach mir das nach und sei stylisher. Ich warte auf dich. Ha.

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http://todays.twoday.net/stories/5676339/modTrackback

blogger.de:fairfox - 19. Mai, 01:45

Der Kulturkritiker nährt sich von der mythischen Verstocktheit der Kultur.

scheint so, als habest du dich aus der kulturkritik weitgehend zurückgezogen; ob das ratsam ist? adorno ist an dieser stelle mal wieder dialektisch, denn wie man's macht, macht man's verkehrt; die praxis ist tückisch. damit du nicht neidisch sein musst, hier das zitat:

"Weil die Existenz der Kulturkritik, gleichgültig welchen Inhaltes, vom ökonomischen System abhängt, ist sie in dessen Schicksal verflochten. Je vollkommener die gegenwärtigen gesellschaftlichen Ordnungen, voran die östliche, den Lebensprozess, die "Muße" inbegriffen, einfangen, um so mehr wird allen Phänomenen des Geistes die Marke der Ordnung aufgeprägt. Entweder sie tragen als Unterhaltung oder Erbauung unmittelbar zu deren Fortbestand bei und werden als ihre Exponenten, nämlich gerade um ihrer gesellschaftlichen Präformiertheit willen, genossen. Als altbekannt, gestempelt, angetastet, schmeicheln sie beim regredierten Bewußtsein sich ein, empfehlen sich als natürlich und erlauben die Identifikation mit den Mächten, deren Übergewicht keine Wahl läßt als die falsche Liebe. Oder sie werden durch Abweichung zur Rarität und abermals verkäuflich."
[aus: Kulturkritik und Gesellschaft.]

todaystomorrow - 21. Mai, 03:31

Ist das nun eigentlich sehr blasphemisch oder, ach was, liderlich, wenn ich darauf hinweise, dass die Wahl bestimmter Worte und Satzbauten ganz unabhängig von ihrem Inhalt sehr viel über die Geisteshaltung des Wortewählenden und Satzbauenden verrät? Ist es unabdingbar, sich in einer Weise auszudrücken, die es Nicht-Angehörigen des eigenen soziokulturellen Zirkels unmöglich macht, in die Diskussion einzusteigen? Zumal wenn man sich doch im Kern der eigenen Aussagen vorgeblich mit nichts anderem als deren Lage, Leben, Leiden(schaften) beschäftigt? Diskreditiert ein solches Vorgehen nicht gar die eigene Prämisse? Versuche ich nicht vielleicht um 3:30 Uhr reichlich sinnbefreit, den verquasten Gedanken kranker Egos eine Berechtigung einzuräumen? Liest das überhaupt jemand? Wer möchte einen Kaugummi?
haifischmaedchen - 15. Jun, 19:12

oh baby

... es regnet.

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oh baby
... es regnet.
haifischmaedchen - 15. Jun, 19:12
Ist das nun eigentlich...
Ist das nun eigentlich sehr blasphemisch oder, ach...
todaystomorrow - 21. Mai, 03:31
Der Kulturkritiker nährt...
scheint so, als habest du dich aus der kulturkritik...
blogger.de:fairfox - 19. Mai, 01:45
oha. wollte schon fragen. aber...
oha. wollte schon fragen. aber sowas wie musical waren...
todaystomorrow - 10. Dez, 02:46
war da auch
das Konzert war Schrott, werden eben alle älter... und...
goomp_entertainment - 6. Dez, 13:58

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